Max Oppenheimer, genannt Mopp, begann 1900 sein Kunststudium in seiner Geburtsstadt Wien und setzte es 1903-06 an der Prager Kunstakademie fort. Dort schloss er sich mit der Gruppe OSMA der ersten tschechischen Avant-Garde Bewegung an. Zurück in Wien widmete er sich dem Expressionismus, stark beeinflusst von Oskar Kokoschka und Egon Schiele. 1911 wurde er in Berlin Mitglied der Zeitschrift Die Aktion. Kubistische Elemente fanden fortan Eingang in seine Malerei und Mopp feierte dabei in der Auseinandersetzung mit Musik und Orchester-Bildern seine größten Erfolge. Als Sohn jüdischer Eltern emigrierte er 1938 in die USA.

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Portrait Lil Dagover. 1931. Pastell und Kohle auf Karton. Mit Kohle signiert „m oppenheimer“ und datiert „31“.

Ca 45 x 26 auf 49,5 x 36 cm.

Im ehemaligen Passepartoutausschnitt nach Reinigung nur noch leicht gebräunt.

Preis auf Anfrage.

Lil Dagover, geb. Martha Seubert (* 30. September 1887 in Madioen, Oost-Java, Niederländisch-Indien, heute Indonesien; † 23. Januar 1980 in Grünwald-Geiselgasteig) war eine deutsche Bühnen- und Film-Schauspielerin. Nach der Vermählung mit dem Schauspieler Fritz Daghofer 1913 nahm sie den Künstlernamen Dagover an. Durch ihren Mann kam sie im gleichen Jahr auch an ihre erste Filmrolle. 1919 trat sie in zwei Spielfilmen von Fritz Lang auf und wurde von Wiene als weibliche Hauptrolle in "Das Cabinet des Dr. Caligari" besetzt. Weitere anspruchsvolle Stummfilme folgten, u.a. mit Murnau, in denen sich ihr Image als "vornehme Dame" festigte. Während der NS Zeit blieb Lil Dagover ein gefeierter UFA-Star und konnte ihre Karriere auch danach nahtlos fortsetzen. So spielte sie 1962 in Edgar Wallaces "Die seltsame Gräfin" die Hauptrolle. Bis in die 70er Jahre trat Lil Dagover als Schauspielerin auf.