Der tschechische Maler und Radierer Frantisek Kupka studierte zunächst an der Prager und Wiener Akademie und war seit 1894 in Paris ansässig. Kupkas Werk ist äußerst vielfältig: einem realistischen Frühwerk schlossen sich umfangreiche Arbeiten im Jugendstil und Symbolismus an. Ab 1911 widmete sich Kupka der abstrakten Malerei und dem Kubismus. Wohl auf Grund seines eigenbrötlerischen und zurückgezogenen Wesens erlangte er weniger Aufmerksamkeit als z.B. Robert Delaunay oder Wassily Kandinsky, obwohl Kupka einer der ersten Künstler war, die abstrakte Malerei ausgestellt hatten (1912, Salon d'Automne).

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Orphistische Komposition. 1913. Farbradierung auf chamoisfarbenem Bütten. In der Platte sowie mit rotem Signatur-Stempel signiert. 22,2 x 14,4 auf 51 x 33 cm.

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Weibliche Aktstudie. Wohl zw. 1900-10. Schwarze Kreide auf Papier, unter Glas gerahmt. Unten links z.T. verblasste Stempelsignatur „Kupka“. 25 x 15 cm Blattgröße, 40,5 x 35,5 cm Rahmengröße.
Leicht stockfleckig. (Der Rahmen mit Farbabplatzungen, berieben und bestoßen.)

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