Louis Icart kann als ein Synonym für die Grafik des Art déco und sog. Boudoir bezeichnet werden. Mitte der zwanziger Jahre feierte er seine größten Erfolge, nicht nur im heimischen Frankreich, sondern ebenso in den USA.

Einhergehend mit der gewachsenen Stellung der Frauen und ihrer Unabhängigkeit nach dem 1. Weltkrieg, strahlen auch Icarts elegante Frauen eine selbstbewusste Erotik aus, stets verbunden mit einem humorvollen Augenzwinkern.

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Sonnenuntergang (Sunset). Ca. 1923. Farbradierung auf kräftigem, weißem Velin. Unten rechts mit Bleistift signiert, unten links bezeichnet „9“. Mit Trockenstempel der „Estampe Moderne“ (Lugt 882). 65,5 x 50,8 cm auf 77,5 x 62,5 cm.

Wvz: Holland/Catania/Isen 149a

Feucht-/lichtfleckig. Eine kleine Papierhautverletzung. Am linken Rand ein schmaler Streifen fest auf Karton aufgezogen.

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Dame im Regen. Um 1920. Kreidezeichnung (überwiegend schwarze Kreide und wenig gelbe und ockerfarbene, weiß gehöht) auf getöntem Papier, unter Glas gerahmt. Unidentifiziertes Wasserzeichen. Mit schwarzer Kreide unten rechts signiert „Louis Icart“. Ca. 44 x 34,5 cm (Passepartoutausschnitt) in 60,5 x 50 cm (Rahmen).

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